
Vor Start in heiße Phase: Bilanz gestärkt: Dieser US-Kupferproduzent ist ab sofort schuldenfrei!
Insgesamt 15 Millionen USD an gesichertem Fremdkapital sind Geschichte. Kupferproduzent Gunnisson Copper setzt auf eine schuldenfreie Struktur und konzentriert sich auf die Entwicklung seiner großen Kupferlagerstätte im US-amerikanischen Arizona.
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Der kanadische Kupferentwickler Gunnison Copper (ISIN: CA4028801088, WKN: A1C7JJ) konzentriert sich auf den Aufbau neuer Produktionskapazitäten in Arizona und kontrolliert dort zwölf Lagerstätten im sogenannten Cochise-Mining-Distrikt. Das Unternehmen vermeldet aktuell einen wichtigen Schritt zur Stärkung seiner Finanzlage: Man hat alle ausstehenden Verbindlichkeiten gegenüber dem Nebari Natural Resources Credit Fund (nebari.com) vollständig getilgt. Die ursprünglich 15 Millionen USD umfassende gesicherte Schuld wurde durch die Umwandlung in Aktien eliminiert.
Mit diesem Meilenstein geht Gunnison künftig mit einer deutlich robusteren Bilanz in die nächste Entwicklungsphase seines Flaggschiff-Projekts. Die jüngste Wandlungsrunde umfasste 4,75 Millionen USD zu einem Wandlungspreis von knapp 0,21 USD je Aktie, was einer Ausgabe von 22.651.407 neuen Stammaktien entspricht. Zusammen mit einer früheren Rückzahlung von 7,3 Millionen USD an nicht wandelbarem Fremdkapital und vorherigen Wandlungen ist der gesamte Hauptbetrag aus dem Kreditvertrag damit vollständig beglichen.
Reine Eigenkapitalstruktur als strategisches Fundament
Craig Hallworth, Finanzvorstand von Gunnison Copper, bezeichnet die Tilgung als bedeutenden Schritt. Durch disziplinierte Umsetzung und strategische Wandlungen habe man alle alten gesicherten Schulden aus der Kapitalstruktur entfernt. Die deutlich gestärkte Bilanz verschaffe dem Unternehmen mehr finanzielle Flexibilität bei der Weiterentwicklung des großen Gunnison-Projekts. Als reiner Kupferentwickler wolle man neue Produktionskapazitäten auf amerikanischem Boden schaffen, während die Nachfrage aus Verteidigung, Infrastruktur und Rechenzentren für künstliche Intelligenz weiter steige.
Andre Krol von Nebari äußerte, die Wandlungen der Schulden zeugten vom stärkeren Fortschritt des Unternehmens unter fähiger Führung. Gunnison arbeitet nun mit Nebari zusammen, um die noch ausstehenden anteiligen Zinszahlungen zu begleichen.
Ressourcen und Produktionspläne für den US-Kupfermarkt
Das Unternehmen verfolgt konsequent eine eigenkapitalbasierte Kapitalstruktur bis zum Baubeginn seines Flaggschiff-Projekts. Die Gunnison-Lagerstätte verfügt über eine gemessene und angezeigte Mineralressource von insgesamt 831,6 Millionen Tonnen mit einem durchschnittlichen Kupfergehalt von 0,31 Prozent. Eine vorläufige wirtschaftliche Bewertung ergab einen Kapitalwert von 1,3 Milliarden USD bei einem Abzinsungssatz von 8 Prozent, eine interne Verzinsung von 20,9 Prozent und eine Amortisationszeit von 4,1 Jahren.
Gunnison plant einen konventionellen Tagebaubetrieb mit Haufenlaugung und einer Elektroreduktion zur Produktion von fertigem Kupferkathoden vor Ort, mit direktem Bahnanschluss. Zusätzlich betreibt das Unternehmen die Johnson-Camp-Anlage, die vollständig von Nuton, einem Tochterunternehmen von Rio Tinto finanziert wird und eine Produktionskapazität von bis zu 25 Millionen Pfund Kupferkathoden jährlich aufweist.
Schuldenfreier Start in die entscheidende Phase
Die Beseitigung der Altschulden versetzt Gunnison nun in eine günstige Ausgangsposition für die kommenden Entwicklungsschritte. Ohne Schuldenlast kann sich das Management auf operative Fortschritte konzentrieren und hat mehr Spielraum bei künftigen Finanzierungsentscheidungen. Ob die Schuldenfreiheit bis zum Baubeginn anhält, hängt aber auch von der weiteren Kapitalmarktentwicklung und dem Zeitplan des Projekts ab. Vorerst profitiert Gunnison von der gewonnenen Flexibilität und kann sich darauf ausrichten, zur heimischen Kupferversorgung beizutragen und die strategischen Ziele der USA bei kritischen Mineralien zu unterstützen.
