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QMines LimitedHochgradige Gold-Silberfunde rücken wachstumsstarken Rohstoffentwickler ins Blickfeld

Bei der australischen QMines Limited liefern mehrere Bohrlöcher hochgradige Gold- und Silbergehalte am Projekt Mount Mackenzie wichtige Eckpfeiler für die weitere Wachstumsstrategie.

von Verumo-Redaktion

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Titelbild: QMines Limited

Der australische Gold -und Silberentwickler QMines (ISIN: AU0000141533, WKN: A2QSAM) hat bei seinem Gold-Silber-Projekt Mount Mackenzie in Queensland, Australien imposante Bohrergebnisse vorgelegt, die aufhorchen lassen. Die Resultate aus dem North Knoll-Gebiet weisen gleich mehrere hochgradige Mineralisierungen aus - unter anderem 9 Meter mit 7,78 Gramm Gold pro Tonne Gestein (g/t Au) und 39,39 g/t Silber (Ag), enthalten in einem Abschnitt von 15 Metern mit 5,10 g/t Au und 34,05 g/t Ag.

Die Resultate stammen aus einem laufenden Reverse-Circulation-Bohrprogramm, das bislang 22 von geplanten 36 Bohrungen abgeschlossen hat. Insgesamt sind rund 3.240 der geplanten 5.000 Bohrmeter niedergebracht.

Mineralisierung bestätigt sich in der Tiefe und Breite

Laut Unternehmensangaben zeigen die Bohrdaten eine gute laterale Kontinuität und eine vertikale Staffelung der mineralisierten Zonen. Besonders hervorzuheben ist ein Abschnitt mit 2 Metern bei 16,01 g/t Au und über 100 g/t Ag - ein Wert, der die obere Nachweisgrenze des Labors überschritt und neu analysiert wird.

Die Ergebnisse bestätigen auch, dass sich das System in die Tiefe fortsetzt. Bohrungen wie MMRC007 und MMRC008 trafen auf bislang kaum erkundete Zonen. "Diese Resultate geben uns Vertrauen in die Robustheit des Systems und seine Fähigkeit, weiteres Ressourcenwachstum zu ermöglichen", sagte Executive Chairman Andrew Sparke.

Bedeutendes Projekt mit Ziel Tagebau

Die Geologie deutet auf ein sogenanntes hochsulfidisches epithermales System hin, bei dem Gold und Silber nahe der Oberfläche in stark veränderten vulkanischen Gesteinen lagern. Solche Lagerstätten gelten als gut geeignet für den Tagebau. Die aktuellen Arbeiten sollen historische Daten bestätigen und das bestehende geologische Modell präzisieren.

Mount Mackenzie ist Teil der regionalen Wachstumsstrategie von QMines. Neben Mount Chalmers und Develin Creek soll das Projekt eine wichtige Rolle im geplanten zentralen Verarbeitungszentrum spielen. Aktuell liegt für Mount Mackenzie eine Ressourcenschätzung von 3,35 Mio. Tonnen mit 1,40 g/t Gold und 8,4 g/t Silber vor - das entspricht rund 151.000 Unzen Gold und 902.000 Unzen Silber. Die Ressourcen sind nach JORC-Standard klassifiziert und gelten als offen in Tiefe und Richtung.

Für die zweite Jahreshälfte 2026 ist eine aktualisiertes Vormachbarkeitsstudie (PFS) geplant. Bis dahin sollen auch metallurgische Tests und erste Minendesigns vorliegen, um die wirtschaftliche Machbarkeit zu bewerten.

Ressourcenausbau birgt Wertsteigerungspotenzial

Die neuen Bohrergebnisse bestätigen nicht nur das geologische Potenzial von Mount Mackenzie, sondern stärken auch das Gesamtbild von QMines als wachstumsorientiertem Rohstoffentwickler. Der Markt dürfte vor allem auf die Bestätigung und mögliche Ausweitung der Ressource reagieren, insbesondere wenn die laufenden Bohrungen weitere hochgradige Zonen aufdecken.

Zwar wurde bislang noch keine Machbarkeitsstudie veröffentlicht, doch mit dem geplanten PFS im zweiten Halbjahr 2026 rücken konkrete wirtschaftliche Perspektiven näher. Anleger sollten daher die Fortschritte im Projektverlauf genau beobachten - insbesondere mit Blick auf mögliche Synergien mit Mount Chalmers und Develin Creek. Kurzfristig bleibt die Aktie damit strategisch interessant - vor allem für Minenanleger, die auf mittel- bis langfristige Projektentwicklung im australischen Gold- und Silbersektor setzen.