
DFS-Start bei Mt Chalmers: QMines wagt den nächsten Schritt Richtung Kupferproduktion in Queensland
Das Kupfer Gold Projekt Mt Chalmers erreicht eine neue Phase. QMines will Risiken senken und schneller Einnahmen erzielen.
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QMines Limited (ISIN: AU0000141533, WKN: A2QSAM) hat einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das australische Explorations- und Entwicklungsunternehmen hat die definitive Machbarkeitsstudie für das Kupfer Gold Projekt Mt Chalmers in Queensland offiziell gestartet. Damit beginnt die letzte technische Prüfphase vor einer möglichen Bauentscheidung und dem Schritt vom Explorer zum Produzenten .
Mt Chalmers liegt rund 20 Kilometer östlich von Rockhampton und war bereits über Jahrzehnte in Betrieb. Nun soll die historische Mine mit moderner Technik neu entwickelt werden. Grundlage ist eine Vorstudie aus dem Jahr 2024, auf der die nun beginnende Detailarbeit aufbaut.
Die Studie soll Risiken senken und Entscheidungen vorbereiten
Die definitive Machbarkeitsstudie deckt alle zentralen Bereiche ab. Dazu gehören Bergbauplanung, Aufbereitung, Infrastruktur, Umweltgenehmigungen und das Projektmanagement. Externe Gutachter prüfen zudem frühere Annahmen und identifizieren mögliche Lücken.
Parallel dazu starten Umweltuntersuchungen wie Flora Fauna Kartierungen und Grundwasserüberwachung. Diese Arbeiten sind Voraussetzung für spätere Genehmigungen und sollen bis 2026 laufen. Genehmigungsanträge peilt das Unternehmen ab 2027 an.
Andrew Sparke, Executive Chairman von QMines, spricht von einem entscheidenden Schritt. Der Start der Studie bringe das Projekt näher an eine Rückkehr in die Produktion und schaffe die technische Grundlage für eine fundierte Investitionsentscheidung .
Gestufte Entwicklung soll schneller Cashflow bringen
QMines setzt bei Mt Chalmers bewusst auf ein gestuftes Entwicklungsmodell. Geplant ist zunächst ein Betrieb mit einer Jahreskapazität von 1 Mio. Tonnen Erz. Erst später sollen mögliche Erweiterungen folgen.
Diese Strategie soll die Anfangsinvestitionen begrenzen und die Umsetzung vereinfachen. Gleichzeitig will das Unternehmen früh Einnahmen erzielen. Laut QMines könnte das die Abhängigkeit von Kapitalerhöhungen verringern und die finanzielle Flexibilität erhöhen.
Ein weiterer Vorteil liegt im Timing. Durch einen früheren Produktionsstart hofft QMines, von einem günstigen Marktumfeld für Kupfer und Gold zu profitieren. Beides gilt als gefragt, nicht zuletzt wegen Energiewende und geopolitischer Unsicherheiten.
Solide Reserven bilden die Grundlage für das Projekt
Für Mt Chalmers weist QMines Erzreserven von insgesamt 9,6 Mio. Tonnen aus. Der durchschnittliche Kupfergehalt liegt bei 0,65 %, hinzu kommen Gold, Zink und Silber. Die gesamten Mineralressourcen belaufen sich auf 11,3 Mio. Tonnen.
Zusätzlich gehören die Lagerstätten Develin Creek und Woods Shaft zum Projektgebiet, die derzeit nicht im Minenplan enthalten sind. Das Unternehmen sieht hier langfristiges Potenzial, will sich zunächst aber auf Mt Chalmers konzentrieren.
Parallel läuft ein intensives Bohrprogramm am Gold Silber Projekt Mt Mackenzie. Eine größere Anzahl von Analyseergebnissen wird in den kommenden Monaten erwartet und könnte zusätzliche Impulse liefern.
