
Weltweite Rekordverschuldung: Der Bondmarkt stellt die Hartgeld-Frage
Die Staatsschulden steigen, die Bondrenditen auch: In den USA, Japan und weiteren Ländern werden Rekordzinsen für die Verbindlichkeiten fällig. Immer deutlicher wird, dass die Bondmärkte damit beginnen, die Hartgeld-Frage zu stellen.
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Der Metallexplorer Purecore Metals (ISIN: CA7459371026, WKN: A42AB) schloss Ende Juli die erste Phase der Feldexploration auf seinem Bankier-Projekt ab. Bankier ist ein Explorationsprojekt in British Columbia, etwa 22 Kilometer westlich von Peachland und in der Nähe der historischen Brenda-Mine, einer ehemaligen Kupfer-Molybdän-Mine.
Auf dem Projekt suchen die Geologen unter anderem nach Gold und Silber. Die beiden Edelmetalle nehmen in der Strategie des Unternehmens einen besonderen Platz ein. Die Strategie zielt auf strukturelle Megatrend-Themen ab. Konkret: Elektrifizierung & saubere Energie, Rüstung - und Hartgeld in Form von Edelmetallen.
Monetary Metals als strukturelles Thema
"In einer Ära fiskalischer Expansion, anhaltender Inflation und geopolitischer Fragmentierung haben sich Gold und Silber nicht nur als Anlagegüter behauptet - sondern als strategische Reserven, die Regierungen und Staatsfonds aktiv wieder aufbauen", erläutert Purecore Metals seine strategische Ausrichtung gegenüber Investoren.
Die Bondmärkte geben dem Unternehmen Recht. Die Rendite der zehnjährigen Staatsanleihen in den USA liegt mit 4,6 % auf einem der höchsten Levels der vergangenen Jahrzehnte. Bei 30 Jahren Laufzeit wurde gar die Marke von 5 % längst durchbrochen. Der Trend geht weiter nach oben - mit Auswirkungen auf die Preise von Gold und Silber.
Deren Kurse schlugen zwar nach der Rallye zum Jahresbeginn eine Korrekturphase ein. Doch viele Analysten sehen darin nur eine vorübergehende Atempause. "Die zweijährige Goldpreisrallye hat zwar eine erfrischende Pause eingelegt, doch wir sind überzeugt, dass dieser Bullenmarkt erst begonnen hat", sagt etwa John Ing vom Brokerhaus Maison Placements. Er sieht den Goldpreis perspektivisch bei 6.000 USD pro Feinunze.
Ing verweist wie auch zahlreiche andere Analysten auf das Schuldenproblem der USA. 39 Billionen USD Gesamtverschuldung, jährliche Zinszahlungen jenseits von 1 Billion USD. Der ehemalige stellvertretende Vorsitzende der US-Notenbank und Wirtschaftsberater von Pimco, Richard Clarida, sagte kürzlich in einem Interview mit Morningstar: "Die USA befinden sich nach geltendem Recht auf einem nicht tragbaren fiskalischen Kurs. Das Haushaltsdefizit beträgt über 6 % pro Jahr. Die Verschuldung wächst schneller als das zugrunde liegende BIP, und dieser nicht tragbare fiskalische Kurs muss irgendwann korrigiert werden."
USA auf "nicht tragbarem fiskalischen Kurs"
Clarida glaubt, dass Washington das Haushaltsproblem bis zum Ende dieses Jahrzehnts weiter hinauszögern wird. Dann aber sieht er eine Haushaltskonsolidierung als unausweichlich an. "Denn Anfang des nächsten Jahrzehnts sind die Sozialversicherungs- und Medicare-Treuhandfonds erschöpft, und nach geltendem Recht werden die Leistungen sofort um 20 bis 30 Prozent gekürzt, wenn der Kongress nicht handelt. Die Aussicht, 80 bis 90 Millionen Wähler zu verärgern, deren Leistungen gekürzt werden, wird Washington letztendlich dazu bewegen, die USA auf einen nachhaltigen Kurs zu bringen", hofft er. Doch warum sollte die dann amtierende Regierung nicht einfach auf weitere Schulden setzen, sofern der Bondmarkt es dann noch hergibt?
Zunehmend stellt sich allerdings nicht nur die Frage, wie die US-Schulden finanziert werden, sondern auch, wer die Schulden finanziert. Zu den größten Finanziers gehörten lange China und Japan. China aber reduziert sein Engagement aus geopolitischen Gründen. Und Japan kämpft selbst mit horrenden Schulden und steigenden Bondrenditen. Zehnjährige JGBs notieren bei knapp 2,8 % Rendite und damit so hoch wie seit 1996 nicht mehr. Noch 2019 waren die Renditen negativ. Bei 30 Jahren Laufzeit kratzt die Rendite sogar an der Marke von 4 %. Die Renditen in Japan dürften weiter ansteigen, bis die Yen-Abwertung zum Stillstand kommt und Japan deutlich weniger in den USA investiert.
Selbst das lange Zeit als Hort der Stabilität geltende Deutschland muss sich am Bondmarkt Fragen stellen lassen. Horrende Ausgabenprogramme, lahmes Wirtschaftswachstum, Schlüsselindustrien in Existenznöten und eine kritische Demographie belasten die Schuldentragfähigkeit. Lag die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen 2020 noch deutlich unter null, sind es aktuell knapp 3,2 %, wobei der Trend nach oben zeigt.
Am Bondmarkt wachsen die Zweifel an der Schuldentragfähigkeit
Kurzum: Der Bondmarkt hat längst begonnen, die Hartgeld-Frage zu stellen. Davon profitieren Unternehmen mit Assets, die nicht unter Staatsverschuldung und Inflation leiden - allen voran natürlich Rohstoffunternehmen mit Zugriff auf die Hartwährungen Gold und Silber.
Beim Purecore Metals Programm der Phase-I standen Erkundungen, geologische Kartierungen und die Überprüfung historischer Probenahmestellen und Mineralvorkommen. "Besonders erfreulich ist die Identifizierung weiterer Alterationsgebiete außerhalb der historischen Vorkommen, wodurch neue Ziele für die weitere Exploration aufgezeigt werden", sagt CEO Peter Berdusco.
Das Unternehmen will im Interesse seiner Anteilseigner ein Portfolio aufbauen, das möglichst frei von sachfremden - d.h. regulierungs- und geopolitisch bedingten - Risiken ist. Deshalb setzt das Management ausschließlich auf Projekte in Tier-1-Jurisdiktionen, die geologischen Reichtum, klare Genehmigungswege und direkten Zugang zu notwendiger Infrastruktur bieten.
Gelingt der Aufbau eines Multi-Metall-Portfolios von hoher Qualität, bieten monetäre Metalle ebenso wie die anderen Metall-Megatrend-Themen der Strategie genügend Raum für Kurssteigerungen. Bankier ist das erste Projekt und noch im Frühstadium: Wer jetzt einsteigt, sichert die Beteiligung an einer möglichen Erfolgsstory von Beginn an.
