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Kupferpreis im AufwindDie Rallye könnte lange dauern – Purecore Metals ist dabei

Die Kupferpreise steigen scheinbar unaufhaltsam, Kupfer-Aktien folgen. Wer die Preissteigerungen mit Verschiffungen in die USA begründet, übersieht das Wesentliche. Anlegern bietet sich die Chance, an einem erstaunlich gut vorhersehbaren Megatrend am Rohstoffmarkt zu partizipieren.

von Verumo-Redaktion

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Titelbild: Erik Seth / Unsplash

Der Kupferpreis an der US-Börse Comex steigt scheinbar unaufhaltsam in Richtung der Marke von 7 USD pro Pfund. Die hohen Preise für das begehrte Industriemetall füllen die Kassen derjenigen, die an der Quelle sitzen: Kupferminenbetreiber. Die steigenden EBITDA-Margen spiegeln sich in den Aktienkursen der Unternehmen wider.

Kupfer-Aktien im Aufwind

Der Global X Copper Miners ETF, zu dessen Schwergewichten Hudbay Minerals, Teck Resources und Freeport McMoran gehören, konnte im August um mehr als 20 % zulegen. Der Chart zeigt den oberen Ausbruch aus einer seit dem Jahreswechsel laufenden Konsolidierungsphase.

Die längerfristige Perspektive zeigt ein noch eindrucksvolleres Bild: Nach Jahren der Stagnation entfaltete der 40 Konstituenten zählende Index ab 2025 eine bemerkenswerte Dynamik. Auf Sicht von drei Jahren liegt der Kurs um 75 % im Plus. Damit folgte der Index dem Kupferpreis, der sich schon deutlich länger in einem strukturellen Aufwärtstrend befindet, mit einigen Jahren Verzögerung. Marktteilnehmer sind sich sicher: 2025 war das Jahr, in dem der Markt begriffen hat, dass Kupfer knapp wird.

Die eine Knappheit zeigt sich Schwarz auf Weiß in den Lieferengpässen am Spotmarkt. "Kupfer an der LME steuert auf den neunten wöchentlichen Anstieg in Folge zu und notiert weiterhin in einem klar definierten Aufwärtstrend nahe Rekordniveaus", resümiert Ole Hansen von Saxo. Er sieht nach "nach einigen turbulenten Wochen, in denen sinkende Lagerbestände an der Londoner Metallbörse die Preise für sofort lieferbares Metall deutlich über die Preise für zukünftige Lieferungen trieben", kurzfristige Angebotsengpässe am Markt.

Kupfer ist notwendige Bedingung und limitierender Faktor bei allen Megatrends

Diese Engpässe sind zum einen mit der Verschiffung von Beständen von London nach New York zu erklären. Zum anderen aber spiegelt der Nachfrageüberhang wie im Brennglas, welche mittel- und langfristigen Entwicklungen sich auf dem Kupfermarkt derzeit abspielen. Regierungen weltweit kämpfen um den verlässlichen Zugang zu dem Metall, das für alle Megatrends unserer Zeit notwendige Bedingung und limitierender Faktor zugleich ist.


Die Zahlen sind eindrucksvoll. Die globale Kupfernachfrage könnte Wood Mackenzie zufolge um bis zu 40 % steigen. Das globale Wettrüsten, Elektrifizierung, KI und Rechenzentren und nicht zuletzt traditionelle wirtschaftliche Kernbereiche wie der Bausektor benötigen viele Millionen Tonnen Kupfer zusätzlich.

Wo dieses Angebot herkommen könnte, ist jedoch ungewiss. Zwar hat der weltweit größte Produzent Chile ambitionierte Pläne für den Ausbau der Produktion formuliert. Auch der geologisch ähnlich starke, im Hinblick auf die Produktion bislang aber zu vernachlässigende Nachbar Argentinien plant einen Hochlauf der Kupferproduktion. Und dennoch zeichnet sich ab, dass die Angebotslücke weiterwächst und nur über steigende Preise geschlossen werden kann.

Kupfer Aktien: Der frühe Einstieg kann sich auszahlen

In diese Lücke können Anleger mit Aktien von Unternehmen stoßen, die in der langfristigen Analyse des Angebots noch keine Rolle spielen, weil sie Kupferprojekte im Frühstadium entwickeln, die noch kein Analyst auf dem Schirm hat.

Bevor die Rohstoffanalysten von Goldman Sachs, Bloomberg und Co. Projekte zu ihrer künftigen Angebotsprojektion hinzufügen, braucht es Mineralressourcenschätzungen und Machbarkeitsstudien. Liegen diese vor, steigen Kupferprojekte nicht selten rasch im Wert: Dann liegt das klassische Chance-Risiko-Profil einer künftigen Mine vor, deren diskontierter erwarteter Cashflow den Rahmen für die Bewertung steckt.

Mit etwas mehr Mut zum Risiko haben Anleger jedoch Zugriff auf Kupferprojekte in einem früheren Stadium, die sehr viel niedriger bewertet sind. Wichtige Auswahlkriterien sind dann geologisch vielversprechende Bedingungen, ein Management mit nachweisbarer Erfolgsgeschichte in der Exploration von Mineralprojekten und ein rascher Fortschritt bei der Umsetzung erklärter Pläne.

Purecore Metals: Kupfer als Geschäftsmodell mit strukturellem Rückenwind

Purecore Metals CA7459371026A42ABN etwa hat die globale Kupferknappheit zu einem strategisch-strukturellen Geschäftsmodell erklärt – und zu einer Säule des im Aufbau befindlichen Portfolios aus geologisch aussichtsreichen Explorationsprojekten.

Der Ansatz des erfahrenen Managements um CEO Peter Berdusco: Ausschließlich qualitativ hochwertige Projekte in stabilen Rechtsordnungen kommen in Betracht. Beim Bankier-Projekt im Quesnel-Terran in Kanada wurde im Sommer die erste Phase der Exploration abgeschlossen. Geochemische Anomalien bei mehreren Metallen, darunter Kupfer, ließen die Geologen hellhörig werden.

Die erste Phase der Exploration war einer von mehreren Wegmarkern, die das Unternehmen in diesem Jahr hinter sich lassen konnte. Erst seit Mitte Mai sind die Aktien des Explorers börsennotiert. Zwischenzeitlich wurde das Portfolio um ein Uranprojekt im Athabasca-Becken erweitert und die Führungsetage verstärkt.

Frühes Stadium, niedrige Bewertung, große Chancen

Aufgrund des frühen Stadiums der Explorationsprojekte fällt die Bewertung von Purecore Metals mit gut 15 Mio. EUR noch moderat aus: Da die Produktion noch eine Weile auf sich warten lässt, wirkt der gegenwärtige Kupferpreis noch nicht auf den Marktwert ein.

Anleger, die das Thema einer langfristigen Kupferknappheit ins Portfolio nehmen möchten und über ausreichend Risikoappetit und einen langen Zeithorizont verfügen, finden jedoch eine attraktive Perspektive vor: Nahezu jeder wichtige Megatrend spricht aktuell für das Geschäftsmodell von Purecore.