
3,4 Mio. USD jährlich?: Cybersecurity-Anbieter verhandelt staatlichen Großauftrag
Sekur Private Data verhandelt mit eine afrikanischen Regierung über ein staatliches Sicherheitspaket mit einem Jahresvolumen von 3,4 Mio. USD. Eine zusätzliche Serverlösung könnte das Umsatzpotenzial noch deutlich erhöhen.
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Sekur Private Data ISIN CA81607F1036 WKN A3DKJ0 verhandelt mit einer afrikanischen Regierungsstelle über ein Sicherheitspaket für geschützte Kommunikation, Benutzerkonten und mobile Netzwerkgeräte. Auf Basis der Listenpreise beläuft sich das angefragte Paket auf ein jährliches Volumen von rund 3,4 Mio. USD. Die Gespräche über die technischen und kommerziellen Bedingungen befinden sich laut Firmenangaben in einem fortgeschrittenen Stadium. Aufgrund einer Geheimhaltungsvereinbarung nennt das Unternehmen weder das Land noch die Behörde.
3,4 Mio. USD jährliches Listenpreisvolumen
Das angefragte Basispaket umfasst 1.000 Sekur-Command-Lizenzen für geschützte Kommunikation mit einem jährlichen Listenpreisvolumen von rund 1,8 Mio. USD. Hinzu kommen 200 SekurOne-Konten im Wert von jährlich rund 600.000 USD sowie mindestens 200 mobile Router inklusive SekurVPN mit einem Jahresvolumen von rund 1 Mio. USD. Die Lösungen ermöglichen verschlüsselte Sprach- und Videokommunikation, E-Mail- und Nachrichtenübermittlung sowie einen geschützten Internetzugang.
Zusätzliche 6 bis 12 Mio. USD möglich
Parallel prüft Sekur eine separate On-Premise-Serverlösung für 2.500 bis 5.000 Nutzer. Das potenzielle jährliche Volumen einschließlich Hardware und Wartung wird auf 6 bis 12 Mio. USD geschätzt. Dieses Szenario ist nicht Bestandteil des verhandelten Basispakets und stellt eine zusätzliche Geschäftsoption dar. Bei einer On-Premise-Installation behält der Kunde die Kontrolle über seine Daten und Verschlüsselungsschlüssel. Alternativ kann Sekur eine Hardwarelösung in Schweizer Rechenzentren bereitstellen. Laut Sekur-CEO Alain Ghiai entspricht die lokale Serverinstallation den Anforderungen des staatlichen Interessenten.
Vertragsabschluss als entscheidender Umsatztreiber
Für Anleger steht nun im Mittelpunkt, ob Sekur die Anfrage in einen verbindlichen Auftrag umwandeln kann. Ein Abschluss des Basispakets würde wiederkehrende Umsätze ermöglichen und das Geschäft mit staatlichen Kunden stärken. Die zusätzliche Serverlösung bietet darüber hinaus erhebliches Extra-Umsatzpotenzial. CEO Ghiai erklärte, dass die Gespräche fortgeschritten man aktuell eng mit dem Kunden an den technischen und kommerziellen Bedingungen arbeitet.
Die nächsten entscheidenden Schritte sind die finale Einigung über die Vertragsbedingungen und die tatsächliche Auftragserteilung. Für das Unternehmen eröffnet ein Abschluss damit die Chance auf wiederkehrende Erlöse aus einer größeren staatlichen Installation. Für die weitere Entwicklung der aktuell mit rund 7,6 Mio. bewerteten Sekur-Aktie kommt es nun darauf an, ob daraus realisierte Umsätze, wiederkehrende Erlöse und ein tragfähiger Ausbau des staatlichen Kundengeschäfts entstehen.
