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Sekur Private DataZweiter Defense-Distributorvertrag festigt Neuausrichtung auf Militär und Behörden

Der Cybersicherheitsanbieter Sekur baut seinen Vertrieb im US-Verteidigungsmarkt aus. Neben dem neuen Distributorvertrag präsentierte das Unternehmen seine Plattform auf der SOF Week in Tampa.

von Verumo-Redaktion

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Titelbild: picture alliance / Zuma Press Wire / Dave Decker

Sekur Private Data, Inc., die hundertprozentige US-Tochter der börsenotierten Sekur Private Data (ISIN: CA81607F1036, WKN: A3DKJ0), hat einen Vertriebsvertrag mit Elyon International Inc. unterzeichnet. Es ist der zweite Distributorvertrag im Verteidigungssegment. Elyon ist ein auf Behörden und Bundesbehörden spezialisierter IT-Dienstleister mit Sitz in Vancouver (Washington, USA) und rund 30 Jahren Markterfahrung.

Sekur und Elyon wollen gemeinsam konkrete Zielkunden für das Kommunikationspaket des Unternehmens identifizieren. Der Verkaufsstart ist an den Abschluss eines Trainings geknüpft, das innerhalb von 60 Tagen abgeschlossen sein soll.

Sekur demonstriert Plattform vor Sondereinheiten

Am 17. Mai 2026, einen Tag vor Beginn der SOF Week in Tampa, präsentierte Sekur 40 geladenen Gästen aus Behörden, Verteidigung und Spezialkräften seine Kommunikationsplattform. Zentrales Element war eine Live-Demonstration des ersten verschlüsselten und anonymen Anrufs über SekurOne - dem neuen Komplettpakat des Unternehmens, das verschlüsselte Sprachkommunikation, Videotelefonie, E-Mail, Messenger und VPN bündelt. Der Preis für SekurOne liegt bei 3.000 USD pro Jahr; eine erweiterte Version mit zusätzlicher eSIM-Datenkarte wird ab 3.500 USD jährlich angeboten.

Mitte Mai 2026 war Sekur mit Führungskräften und strategischen Beratern auf der SOF Week vertreten und führte vor Einkaufsverantwortlichen sowie Beschaffungsoffizieren der US Special Operations Forces (SOF) Demonstrationen seiner vollständigen Kommunikationssuite durch.

SekurOne soll im Juni auf den Markt kommen

Die Sprachfunktionen von SekurOne haben die Betaphase abgeschlossen und sollen in der dritten Juniwoche 2026 zum Kauf verfügbar sein. Video- und Videokonferenzfähigkeiten folgen laut Unternehmen bis Ende Juli 2026. Die Plattform ist nach Unternehmensangaben für die Verarbeitung sogenannter Controlled Unclassified Information (CUI) - vertrauliche, aber nicht als geheim eingestufte Regierungsdaten - ausgelegt und soll ohne Rückgriff auf Infrastruktur großer Technologiekonzerne betrieben werden.

Das Unternehmen gibt an, bereits mehrere Qualifizierungsgespräche mit Akteuren aus dem Verteidigungs- und Geheimdienstumfeld zu führen, die in vertraglich gebundene Einsätze münden sollen. Belastbare Umsatzzahlen aus dem Verteidigungsgeschäft liegen bislang nicht vor.