
Mehr als 75 Quest-Games: Meta-Partnerschaft entfacht Bestellboom für Virtuix VR-Laufband
Seit dem Quest-Start im Juni hat sich der Auftragseingang von Virtuix Holdings im laufenden Quartal etwa verdreifacht. Eine größere Spieleauswahl soll die Verbreitung von Omni One beschleunigen.
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Virtuix Holdings ISIN US92835U1016 WKN A41H19 erweitert die Spielebibliothek seines VR-Laufbands Omni One for Quest auf mehr als 75 Titel. Nutzer können sich damit durch Gehen und Laufen körperlich in virtuellen Welten bewegen. Zu den neuen Spielen gehören auch Titel aus den Marken Teenage Mutant Ninja Turtles und The Boys.
Quest-Start beschleunigt Bestelleingänge
Omni One for Quest kam im Juni 2026 in Zusammenarbeit mit Meta auf den Markt. Seitdem hat sich die Zahl der Bestellungen im laufenden Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum ungefähr verdreifacht. Bereits im ersten Geschäftsquartal hatte Virtuix einen Anstieg um 72 Prozent gemeldet.
Das Omni One besteht aus einer runden Laufplattform und einem Haltesystem. Die Konstruktion überträgt Geh- und Laufbewegungen in VR-Spiele, obwohl sich der Nutzer räumlich kaum von der Stelle bewegt. Mit der Quest-Version richtet sich Virtuix an Besitzer der weit verbreiteten Meta-Headsets und ist nicht mehr ausschließlich auf ein eigenes VR-System angewiesen.
Die wachsende Spieleauswahl verbessert den praktischen Nutzen der Hardware. Für Käufer eines Zubehörprodukts wie Omni One spielt die Zahl unterstützter Titel eine zentrale Rolle, da sie bestimmt, wie häufig und vielseitig das Gerät eingesetzt werden kann.
Meta bringt leichtere VR-Brille im Frühjahr 2027
Meta hat auf seiner Entwicklerkonferenz eine neue VR-Brille vorgestellt, die nur rund 100 Gramm wiegt und ohne den bisherigen Kopfriemen auskommt. Das Gerät soll im Frühjahr 2027 für 1.299,99 US-Dollar erscheinen.
Virtuix nimmt am Programm "Made for Meta" teil und plant, Omni One auch mit der neuen Brille kompatibel zu machen. Voraussetzung sind die noch ausstehenden Integrationsarbeiten und Tests. Eine leichtere Brille würde eine der größten körperlichen Belastungen bei längeren VR-Sitzungen reduzieren und passt damit zum bewegungsorientierten Einsatz von Omni One. CEO Jan Goetgeluk erwartet, dass vollständige Körperbewegungen mit leichterer und zugänglicherer VR-Hardware an Bedeutung gewinnen. Auch Valves neues Steam-Frame-System zeigt, dass große Plattformanbieter weiter in VR-Geräte investieren.
Größere Spieleauswahl stärkt Laufbandnutzen
Virtuix positioniert Omni One nicht nur für Spiele. Die Technologie wird auch für militärische Ausbildung, Forschung, Robotik und medizinische Anwendungen eingesetzt. Im Konsumentengeschäft bleibt die Quest-Plattform jedoch der direkteste Zugang zu einer größeren Nutzerbasis.
Die Meldung verbindet erstmals eine deutlich erweiterte Spielebibliothek mit konkretem Bestellwachstum seit dem Quest-Start. Mehr als 75 kompatible oder angekündigte Titel verringern die Abhängigkeit von einzelnen Spielen und machen das Laufband für bestehende Quest-Nutzer interessanter. Die verdreifachten Bestellungen liefern der Virtuix-Aktie ein operatives Wachstumssignal. Der nächste Schritt ist die Umsetzung der Auftragseingänge in ausgelieferte Geräte und steigende Umsätze. Mit der Quest-Anbindung und der geplanten Unterstützung der neuen Meta-Brille hat Virtuix seine Technologie fest an das größte Virtual Reality-Ökosystem angebunden.
