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HyTerra Ltd.

HyTerra konzentriert sich auf natürlichen Wasserstoff und Helium im Mid Continental Rift-System der USA. Im Mittelpunkt steht das vollständig kontrollierte Nemaha-Projekt in Kansas mit mehr als 32.000 Hektar Pachtfläche, hohen Gaskonzentrationen und Nähe zu industriellen Abnehmern. Geneva in Nebraska sowie internationale Partnerschaften ergänzen das Portfolio.

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  • ASX:HYT
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Auf einen Blick

Was macht HyTerra und warum ist das Unternehmen für Investoren interessant?

HyTerra erschließt natürlich vorkommenden Wasserstoff und Helium in den USA. Das Kernprojekt Nemaha in Kansas umfasst über 32.000 Hektar und liegt in einem Industriegebiet mit erreichbaren Abnehmern. Bereits mehrere Bohrungen lieferten Wasserstoffgehalte von bis zu 96 % und Heliumwerte von bis zu 5 %. Anfang Juli 2026 lag die Marktkapitalisierung bei rund 25,7 Mio. AUD.

Welche Rolle spielt Fortescue als strategischer Partner?

Der australische Rohstoff- und Energiekonzern Fortescue erwarb Ende 2024 eine Beteiligung von 39,8 % an HyTerra und stellte rund 21,9 Mio. AUD für eine erweiterte Explorationskampagne bereit. Darüber hinaus sitzt mit Christine Nicolau eine erfahrene Fortescue-Managerin im Vorstand von HyTerra. Die Partnerschaft stärkt sowohl die finanzielle Basis als auch die operative Glaubwürdigkeit des Unternehmens.

Wie weit ist das Nemaha-Projekt in Kansas fortgeschritten?

Im April 2025 startete das Bohrprogramm mit Sue Duroche 3, gefolgt von Blythe 13 20 und McCoy 1. Alle drei Bohrungen bestätigten ein aktives Gassystem mit hohen Wasserstoff- und Heliumkonzentrationen. Ab Mitte Juli 2026 steht der Produktionstest an McCoy 1 an, der Fließraten, Druckverhalten und Gasqualität prüfen soll. Als nächste Bohrung ist Larson 1 14 bis spätestens Oktober 2026 geplant.

Welches Potenzial bietet das Geneva-Projekt in Nebraska?

Geneva liegt in Nebraska und wird gemeinsam mit Natural Hydrogen Energy entwickelt. HyTerra hält derzeit 16 % und kann den Anteil auf bis zu 51 % erhöhen. Die Bohrung Hoarty NE3 lieferte 2025 bemerkenswerte Werte von bis zu 44 % Wasserstoff und 12,8 % Helium. Das Projekt bildet ein zweites Standbein neben Nemaha und erweitert das Explorationspotenzial des Unternehmens.

Wer führt HyTerra und welche Erfahrung bringt das Management mit?

CEO Riley Kemp bringt über 15 Jahre Erfahrung in Energie- und Rohstoffmärkten mit und war zuvor bei Fortescue im Bereich Corporate Development tätig. Geschäftsführer Benjamin Mee arbeitete mehr als 20 Jahre für Shell, zuletzt als Exploration Manager für Tiefwasserprojekte in Afrika. CTO Avon McIntyre verfügt über zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Mineralien-, Öl- und Gasindustrie. Chairman Russell Brimage ergänzt das Team mit über 40 Jahren Branchenerfahrung.

Warum gelten natürlicher Wasserstoff und Helium als attraktive Rohstoffe?

Natürlicher Wasserstoff lässt sich ohne Elektrolyseure oder energieintensive Erdgasumwandlung gewinnen. Das verspricht deutlich niedrigere Produktionskosten, unter 2 USD je Kilogramm gelten als Zielgröße. Helium wiederum ist ein unverzichtbarer Hightechrohstoff, der etwa in der Halbleiterfertigung und Raumfahrt benötigt wird. Die Konzentration auf wenige Förderländer hat in der Vergangenheit immer wieder zu Engpässen geführt, was das Angebot zusätzlich wertvoll macht.

Unternehmensdaten 
BrancheRohstoffe / Explorer
Marktkapitalisierungca. 25,7 Mio. AUD (Stand: 07.07.2026)
Ausstehende Aktienca. 1,98 Mrd. (Stand: Juli 2026)
Cash Positionca. 1,27 Mio. AUD (Stand: 31.03.2026)
Optionsca. 471,81 Mio. (Stand: 06.07.2026)
FirmensitzAustralien
PräsentationInvestor-Präsentation Mai 2026

Investmenthighlights

  • Im Nemaha-Projekt wurden Wasserstoffgehalte von bis zu 96 Prozent und Heliumgehalte von bis zu 5 Prozent gemessen. Die bisherigen Bohrungen bestätigen ein aktives geologisches Gassystem.

  • Fortescue erwarb Ende 2024 eine Beteiligung von 39,8 Prozent und stellte rund 21,9 Mio. AUD für eine ausgeweitete Explorationskampagne bereit.

  • Der für ab Mitte Juli 2026 vorgesehene Produktionstest an McCoy 1 soll Angaben zu Fließraten, Druckverhalten, Gasqualität und Förderbarkeit liefern.

  • Das Geneva-Projekt in Nebraska bildet ein zweites Standbein. HyTerra hält 16 Prozent und kann den Anteil auf bis zu 51 Prozent erhöhen.

  • Kooperationen mit einer US-Air-Force-Initiative, ARA Natural Resources im Oman und Technologiepartnern eröffnen zusätzliche Projektperspektiven.

  • Bei 0,013 AUD je Aktie und rund 1,98 Milliarden Aktien lag der Börsenwert Anfang Juli 2026 bei etwa 25,7 Mio. AUD.

Strategischer Fokus auf natürlichen Wasserstoff und Helium

HyTerra will natürlich entstandenen Wasserstoff mit bewährten Bohr- und Förderverfahren wirtschaftlich nutzbar machen. Nemaha dient als Entwicklungsplattform. Bohrungen und Produktionstests sollen zeigen, ob daraus eine dauerhaft förderbare Ressource werden kann. Parallel baut das Unternehmen Know-how für Erschließung, Aufbereitung und Vermarktung auf. Eigene Auswahlkriterien sollen zunächst in den USA und später international eingesetzt werden. Eine von Renaissance Philanthropy geführte Initiative untersucht mit HyTerra Potenziale nahe US-Luftwaffenstützpunkten. Im Oman werden mit ARA Natural Resources Zielgebiete sowie regulatorische und kommerzielle Wege geprüft.

Die dreistufige Wachstumsstrategie von HyTerra, von Nemaha über die USA zur globalen Expansion
Die dreistufige Wachstumsstrategie von HyTerra, von Nemaha über die USA zur globalen Expansion
Bildquelle: HyTerra

Marktchancen von weißem Wasserstoff und Helium

Wasserstoff wird vor allem in Raffinerien sowie für Ammoniak und Methanol benötigt. Zusätzliche Nachfrage könnte aus Bereichen wie Stahl, Zement, Kraftstoffen, Speichern und Schwerverkehr entstehen. Das heutige Angebot stammt überwiegend aus fossilen Energieträgern.

Natürlich vorkommender Wasserstoff könnte günstiger und emissionsärmer bereitgestellt werden, weil dazu weder Elektrolyseure (Anlagen, die Wasser mithilfe von Strom in Wasserstoff und Sauerstoff aufspalten) noch eine energieintensive Erdgasumwandlung benötigt werden. Förderkosten von weniger als 2 USD je Kilogramm bleiben eine Zielgröße. Entscheidend sind Gasfluss, Reinheit, Tiefe, Aufbereitung und Infrastruktur.

Nemaha liegt in einem wichtigen US-Industrie- und Agrarkorridor. Kansas und die Nachbarstaaten produzieren einen großen Teil des amerikanischen Ammoniaks. Raffinerien, Ethanolwerke und vorhandene Verkehrswege erleichtern eine spätere Vermarktung.

Prognose der globalen Nachfrage nach sauberem und grauem Wasserstoff bis 2050 nach Szenario
Prognose der globalen Nachfrage nach sauberem und grauem Wasserstoff bis 2050 nach Szenario
Bildquelle: McKinsey Energy Solutions, Global Energy Perspective 2023

Helium als unverzichtbarer Hightechrohstoff

Helium ist chemisch inert, besitzt einen extrem niedrigen Siedepunkt und leitet Wärme sehr gut. Es wird zur Kühlung supraleitender Magnete, in der Halbleiter- und Glasfaserproduktion, bei Lecktests, in Forschung und Raumfahrt eingesetzt. Die Konzentration auf wenige Förderländer führte wiederholt zu Engpässen.

Für HyTerra kann Helium Zusatzwert schaffen. Die Werte von bis zu 5 Prozent bei Nemaha und 12,8 Prozent bei Geneva liegen deutlich über den Konzentrationen vieler klassischer Lagerstätten.

Projekte für Wasserstoff und Helium in den USA

Nemaha als Kernprojekt

Das vollständig gehaltene Nemaha-Projekt liegt zwischen Kansas City und Wichita. Die mehr als 80.000 Acres (ca. 32.000 Hektar) befinden sich in einem Industriegebiet mit erreichbaren Verbrauchern. Große Landposition, Infrastruktur und mehrere Gasfunde bilden den wichtigsten Standortvorteil.

Geologischer Rahmen des Nemaha-Gebiets

Unter dem Projekt verläuft ein Teil des rund 1,1 Milliarden Jahre alten Mid-Continental-Rift-Systems. Eisen- und magnesiumreiche Gesteine können bei Kontakt mit Wasser Wasserstoff freisetzen, Störungen und Sedimentschichten als Transportwege und Speicher wirken. Wirtschaftlich zählt, ob sich genügend Gas sammelt und dauerhaft fördern lässt.

Geologischer Querschnitt zur Veranschaulichung des Entstehungsprozesses
Geologischer Querschnitt zur Veranschaulichung des Entstehungsprozesses
Bildquelle: HyTerra

Projektentwicklung und Fortescue-Einstieg

HyTerra übernahm das Projekt 2023 und verband historische Bohrdaten mit geophysikalischen Untersuchungen. Frühere Arbeiten hatten bereits auffällige Gaswerte gezeigt. Ende 2024 beteiligte sich der australische Rohstoff-, Energie- und Technologiekonzern Fortescue mit 39,8 Prozent. Die rund 21,9 Mio. AUD finanzierten eine größere Kampagne und stärkten die Aktionärsbasis.

Bohrprogramm in Kansas

Das Programm begann im April 2025 mit Sue Duroche 3. Analysen ergaben Wasserstoffkonzentrationen von bis zu 96,1 Prozent und Heliumwerte von bis zu 5 Prozent. Blythe 13 20 bestätigte das System weiter östlich und lieferte Heliumgehalte von bis zu 4,4 Prozent.

McCoy 1 wurde außerhalb historischer Bohrungen angesetzt, um die Ausdehnung zu prüfen. Während der Arbeiten wurden fließende Gasvorkommen und erhöhte Wasserstoff- und Heliumwerte beobachtet. Offen ist, ob stabile kommerzielle Förderraten erreichbar sind.

Nächste Explorationsschritte

Der Produktionstest an McCoy 1 soll Mitte Juli 2026 beginnen. Zwei Zonen werden getrennt auf Gasfluss, Druck und Zusammensetzung geprüft. Stabile Raten wären ein wichtiger Schritt zur wirtschaftlichen Bewertung.

Als nächster Bohrkandidat wurde Larson 1 14 priorisiert. Die Kansas Corporation Commission hat die Genehmigung erneuert. HyTerra bereitet Verträge, Grundstücksfragen, Versicherungen und operative Abläufe vor. Der Bohrbeginn ist spätestens bis Oktober 2026 vorgesehen.

Geneva als zweites Projekt

Geneva in Nebraska wird mit Natural Hydrogen Energy entwickelt. HyTerra hält 16 Prozent und kann auf bis zu 51 Prozent erhöhen. Hoarty NE3 lieferte 2025 bis zu 44 Prozent Wasserstoff und 12,8 Prozent Helium. Weitere Tests müssen Volumen, Förderbarkeit und Wirtschaftlichkeit klären.

Lage der Projekte und Infrastruktur
Lage der Projekte und Infrastruktur
Bildquelle: HyTerra

Management

Riley Kemp übernahm im Dezember 2025 die Position des Chief Executive Officer von HyTerra. Er verfügt über mehr als 15 Jahre Erfahrung in den internationalen Energie- und Rohstoffmärkten und verbindet juristische, kommerzielle und unternehmerische Kompetenz. Vor seinem Wechsel zu HyTerra war Kemp im Bereich Corporate Development bei Fortescue tätig. Dort wirkte er an der Beteiligung des Konzerns an HyTerra und am Aufbau der strategischen Zusammenarbeit beider Unternehmen mit. Frühere Stationen seiner Laufbahn umfassen unter anderem den Rückversicherer Swiss Re und die internationale Wirtschaftskanzlei K&L Gates. Kemp besitzt Abschlüsse in Rechts- und Handelswissenschaften der University of Western Australia.

Benjamin Mee ist als Executive Director tätig und bringt mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung aus der Öl- und Gasindustrie ein. Seine berufliche Laufbahn deckt sämtliche Phasen der Projektentwicklung ab, von der frühen Exploration über die Bewertung und Erschließung von Lagerstätten bis hin zur Förderung. Vor seiner Tätigkeit bei HyTerra arbeitete Mee für Shell, zuletzt als Exploration Manager für Tiefwasserprojekte in Afrika. Seine umfassende operative Erfahrung soll insbesondere die technische Bewertung und Weiterentwicklung der Projekte unterstützen.

Avon McIntyre bekleidet die Positionen des Executive Director und Chief Technology Officer. Er verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Mineralien-, Öl- und Gasindustrie und war im Verlauf seiner Karriere für Behörden, Dienstleistungsunternehmen und operative Gesellschaften tätig. Zwischen 2008 und 2021 arbeitete McIntyre für Shell in Australien. Bei HyTerra verantwortet er vor allem die technische Ausrichtung des Unternehmens sowie die Entwicklung und Anwendung von Verfahren zur Exploration und möglichen Erschließung geologischer Wasserstoff- und Heliumvorkommen.

Russell Brimage fungiert als Non-Executive Chairman. Er kann auf mehr als 40 Jahre Erfahrung in der vorgelagerten Öl- und Gasindustrie zurückblicken. Seit Ende der 1990er-Jahre war Brimage bei mehreren börsennotierten australischen Unternehmen in leitenden operativen und geschäftsführenden Funktionen tätig. Zusätzlich gehört er dem Verwaltungsrat von Lion Energy an. Seine langjährige Branchen- und Kapitalmarkterfahrung stärkt die strategische und unternehmerische Kontrolle von HyTerra.

Christine Nicolau ist Non-Executive Director und seit 2010 in unterschiedlichen Führungspositionen bei Fortescue tätig. Ihre Erfahrung umfasst die Unternehmensentwicklung, das internationale Rohstoffgeschäft, die Exploration und die Projektentwicklung. Unter anderem leitete sie Fortescues Aktivitäten in Lateinamerika. Heute ist sie im Konzern für das Management verschiedener Energie- und Metallbeteiligungen verantwortlich, zu denen auch die Beteiligung an HyTerra zählt. Dadurch bildet sie eine wichtige Verbindung zwischen HyTerra und seinem strategischen Großaktionär.

Josh Whitcombe verantwortet als Vice President Development and Operations die Weiterentwicklung und operative Umsetzung der Projekte. Er besitzt umfangreiche Erfahrung mit Explorations- und Bewertungsprogrammen in frühen Projektphasen. Vor seinem Wechsel zu HyTerra war Whitcombe Chief Operating Officer bei Gold Hydrogen und zuvor in verschiedenen Führungspositionen bei australischen Gasexplorations- und Entwicklungsunternehmen tätig. Seine Karriere begann bei Shell International, wo er in mehreren Ländern arbeitete. Whitcombe ist promovierter Umweltingenieur, verfügt über einen MBA und ist als Chartered Chemical Engineer sowie als Registered Professional Engineer of Queensland qualifiziert.

Fazit

HyTerra verfügt mit dem Nemaha-Projekt über eine aussichtsreiche Position in einer der bedeutendsten US-Regionen für natürlichen Wasserstoff. Die bislang gemessenen hohen Wasserstoff- und Heliumkonzentrationen, die Nähe zu potenziellen industriellen Abnehmern und die strategische Unterstützung durch Fortescue bilden eine überzeugende Grundlage für die weitere Entwicklung. Mit dem Produktionstest bei McCoy 1 und der geplanten Bohrung Larson 1 14 stehen wichtige operative Meilensteine bevor, die das wirtschaftliche Potenzial des Projekts weiter konkretisieren können.

Zusätzliche Wachstumsperspektiven ergeben sich aus dem Geneva-Projekt und den internationalen Kooperationen. Damit verbindet HyTerra eine fokussierte Projektentwicklung in den USA mit der Möglichkeit, sein Know-how künftig auch in weiteren Regionen einzusetzen. Für Anleger, die sich frühzeitig im entstehenden Markt für geologischen Wasserstoff positionieren möchten, bietet das Unternehmen eine interessante Kombination aus hochwertigem Projektportfolio, strategischen Partnerschaften und erheblichem Entwicklungspotenzial.

Management & Aufsichtsrat 
Riley KempCEO
Benjamin MeeGeschäftsführer
Avon McIntyreGeschäftsführer & CTO
Russel BrimageNicht geschäftsführender Vorstandsvorsitzender
Christine NicolauNicht geschäftsführendes Vorstandsmitglied
Josh WhitcombeVizepräsident Entwicklung und Operations
Kontakt 
AdresseUnit 6, 335 Hay Street
Subiaco Western Australia 6008
Australien
Investor Relationsinfo@hyterra.com
+61 (8) 6478 7730
Webseitehttps://www.hyterra.com
E-Mailmoc.arretyh@ofni
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